Gras Ski Event vom 27. August 2011

Am 27. August 2011, von 1400 bis 1600 Uhr, versuchten sich, Andreas Rutz, Gregor Brigger, Roger Grab, Andrea Honegger (Kanton) und Schreibender zum allerersten Mal auf den Grasski am Atzmännig/SG.
Die rechte Graspiste am Übungshang mit Tellerlift war extra kurz geschnitten für unsere Premiere. Bruno Hüppi vom Grasskiclub Linthal führte uns gekonnt an die neue Aufgabe heran. Wer von uns wusste schon, dass die Rädchen an den Grasskis regelmässig
mit Bio-Oel beträuffelt werden mussten? Wer dies unterliess verlor auf den letzten flachen Metern extrem an Geschwindigkeit. Vergleichbar mit dem Carven auf Schnee ist das Grasskifahren nicht.
Es braucht viel mehr Geduld bei der Schwungauslösung als beim Carven auf Schnee. Die Grasski weisen keine Kante auf wie Alpin-Skis. Schon nach wenigen Fahrten, mit zum Teil harmlosen Stürzen, rollten wir durch den gesteckten Riesenslalom. Zum Vorbild konnten wir uns die drei Nachwuchsmädchen vom Grasskiclub Linthal nehmen, die gekonnt durch die Tore fuhren.
Schon bald stoppten wir unsere Zeiten und es kam dadurch eine Art Wettkampf-Feeling auf.
Eine top Zeit war nur möglich mit einer guten Fahrt und frischt geölten Rädchen.
Unsere Adrenalin-Junckies Gregor und Andreas suchten den Temporausch, fuhren sie doch einige Male in Abfahrtmanier hinunter. Wir waren uns alle einig, dass wir nicht zum ersten- und letzten Mal auf Grasski standen. Vom 30. August bis 4. September 2011 finden die Weltmeisterschaften im Grasskifahren im Atzmännig statt. Die Disziplinen im Grasskisport sind: Slalom, Riesenslalom, Super-G und Kombination (Slalom & Super G).

Bericht techn. Leiter



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Helfereinsatz Weltcupfinale Lenzerheide 16.3.11

In der Woche vom Mittwoch, 16. bis Sonntag, 20. März 2011, kämpften die jeweils 25 besten Skifahrerinnen und Skifahrer jeder Disziplin in der Lenzerheide um die letzten Weltcuppunkte und Disziplinentrophäen.
Wie an jeder grossen Veranstaltung werden immer viele Helfer gesucht. So konnte man sich via unseren Skiclub auch zu diesem Anlass anmelden. Nach einigen An- und Abmeldungen waren es schliesslich nur noch 3 aus unseren Reihen, welche gewillt waren während fünf Tagen das OK des Weltcupfinales als Helfer zu unterstützen. Willi Boppart und Fabio Zahner wurden dem Einsatztrupp zugeteilt, was in etwa die Arbeit eines "Mädchen für alles" beinhaltete. Während ich meinen Einsatz am Start der Slaloms und des Teamwettkampfes leisten durfte.
Für Willi und mich hatte Martin Rosser in der "KiwiLodge", ein Ferienhaus für Klassenlager etc., leicht ausserhalb Parpan, jedoch nicht weit weg vom Zielgelände reserviert. Fabio zog es vor in seinem Camper auf einem der Parkplätze zu nächtigen.
Nachdem einige Wochen das schönste Skiwetter angesagt war, lockten die Wetterprognosen für das Welcupfinale nicht gerade zu Begeisterungsstürmen, Regen und Wärme bis in Hohe Lagen versprachen unsere Wetterfrösche.
Hoch motiviert trafen Willi und ich am Dienstag im Verlaufe des Nachmittages in Parpan ein. Nachdem wir unser Zimmer (ein 4er-Zimmer für uns beide) bezogen hatten, machten wir uns auf ins Weltcupdörfli, wo wir im Helferzelt die letzten Infos erhielten.
Nach einem gemütlichen Nachtessen mit "Lindsey Vonn" (also sie war zumindest im gleichen Restaurant), begaben wir uns frühzeitig ins Bett, damit wir für unseren Ersten Einsatztag auch richtig ausgeruht waren.

Während Willi ab 06.00 Uhr mit Pistenvorbereitungen im Einsatz stand, konnte ich die Sache gemütlicher angehen, da für den Slalomstart die ersten Arbeiten erst am Nachmittag vorgesehen waren, benutzte ich die freie Zeit und betätigte mich an den beiden Abfahrten als Zuschauer und Fotograf. Kurz nach dem Mittag war es dann auch für mich soweit. Als kleines Team von 4 Helfern waren wir für den Aufbau des Slalomstartes zuständig; Zelt aufbauen, Vorbereitungsraum einzäunen, Startpflöcke positionieren und noch einige kleinere Arbeiten waren vorzunehmen. Wir kamen mit den Arbeiten gut voran, so dass auch am folgenden Tag mein Arbeitsbeginn erst auf 09.30 Uhr angesetzt wurde.
Manchmal kommt es dann doch anders. Das Wetter hatte nun gewechselt und während der Nacht sind ca. 10 cm Neuschnee gefallen und da sich die Temperaturen weit über dem Nullpunkt befanden hatten wir es nicht mit schönem leichtem Pulverschnee, sondern mit Nassschnee, im untersten Teil der Piste sogar mit Regen zu tun.
Nun kam harte Arbeit auf uns zu, während Fabian und Willi schon von morgens um 06.00 Uhr an dabei waren die Rennstrecke vom Neuschnee zu befreien, galt es auch für uns vom Start dabei mitzuhelfen. Kurze Zeit später wurden dann beide Super-G abgesagt, was natürlich nicht hiess, dass für uns die Arbeit fertig war, denn nun galt es wenigstens die Riesenslalom und die Slalompiste vorzubereiten.
Da in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag weitere Schneefälle angesagt wurden suchten die Verantwortlichen einige Freiwillige die bereit waren um 04.30 Uhr mit der Präparation der Piste zu beginnen. Durch das Militär seien Beleuchtungseinheiten aufgestellt worden, so dass ein Arbeiten auch bei Dunkelheit möglich sei.

Natürlich meldeten wir uns freiwillig!!
Völlig durchnässt von der Arbeit und dem Regen, genossen wir am Abend die warme Dusche. Nach einem gemütlichen Nachtessen begaben wir uns sofort zu Bett, so dass wir für die grosse Arbeit genügend ausgeruht waren.
Es war schon etwas Einmaliges als wir bei völliger Dunkelheit und leichtem Nebel mit dem Sessellift zur Piste hoch fuhren. So waren wir recht froh, dass wir unsere Stirnlampen dabei hatten um auf die Slalomstrecke zu gelangen.
Über Nacht waren nochmals ca. 15 cm Neuschnee gefallen. Sofort wurde entschieden, dass der Riesenslalomteil maschinell bearbeitet werden musste. Alle Helfer wurden zum Steilhang des Slaloms beordert um dort den Neuschnee zu entfernen. So schaufelten, rutschten und schoben wir den Schnee ca. 2 Stunden an den Rand der Pistenabsperrung, um dann zu erfahren, dass der Start des Slaloms nach unten verlegt wird.

Während Fabian und Willi weiter am Schnee schaufeln waren, hiess es für mich den Slalomstart von oben nach unten zu verlegen.
Nach viel Arbeit konnte dann um 11.00 Uhr wenigstens noch der Frauenslalom gestartet werden. Das Rennen verlief reibungslos und mir blieb sogar noch Zeit einige Fotos der Skifahrerinnen zu machen.
Während sich die Skistars feiern liessen ging dann für uns die Arbeit weiter. Die Starts und die Pisten mussten nun für den nächsten Tag vorbereitet werden. Somit endete unsere Arbeit erst als es schon wieder dunkel war.
Am Samstag konnte wiederum nur der Slalom auf der verkürzten Piste durchgeführt werden, was aber nicht bedeutete, dass wir uns über Arbeitsmangel beklagen konnten.
Am letzten Tag lachte dann endlich die Sonne. Während der Nacht war noch einmal etwas Schnee gefallen, so wenig, dass es jedoch keine Mühe machte die Piste frei zu Rutschen. Einer Durchführung des Teamwettkampfes stand somit nichts im Weg.

Da ich auch da im Startbereich zugeteilt war und nicht sehr viele Arbeiten zu erledigen waren, hatte ich auch diesmal genügend Zeit um einige Fotos von den Skistars und des Rennen zu machen. Leider hat es den Schweizern nicht ganz aufs Podest gereicht.
Auch nach diesem Rennen gab es nochmals etwas Arbeit. Der Startbereich musste sofort wieder geräumt werden. Ein Grossteil der Streckensicherungsnetze wurde zusammengerollt und in den Zielraum transportiert.
Zum Abschluss meines Einsatzes gönnte ich mir nochmals eine Fahrt die Rennpisten hinunter, bevor es wieder ins "Unterland" zurück ging.

Für mich war es der erste Einsatz als Helfer bei einem Weltcup, obwohl es sehr anstrengend war und das Wetter sich nicht gerade sehr freundlich zeigte, hat es mir gefallen, so dass ich mich sicher wieder einmal für einen Helfereinsatz zur Verfügung stellen werde.
Im 2013 ist das nächste Weltcupfinale in der Lenzerheide geplant und vielleicht ist der Skiclub mit noch mehr Helfern vertreten!!
Christoph Widmer



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Berufsmeisterschaften im Skifahren und Langlaufen

9 Medaillen für unser Team an der 30. Schweizer Berufsmeisterschaften im Skifahren und Langlaufen in Hoch-Ybrig und Studen

Am 10./11. März 2011 fanden in der Region Hoch-Ybrig die 30. Schweizer Berufsmeisterschaften im Skifahren und Langlaufen statt. 13 Athleten aus unseren Reihen nahmen daran teil. Nach intensiver Vorbereitung individuell und mittels Trainingszusammenzügen haben sich unsere Teilnehmer auf die Meisterschaften vorbereitet. Am Mittwoch 09.03.2011, 09:00 Uhr, rückten die Teilnehmer im Hoch-Ybrig ein und konnten sogleich bei traumhaften Pistenverhältnissen die Riesenslalom Strecke frei befahren. Am Nachmittag wurde auf die Langlaufskis gewechselt. Die Langlaufstrecke wurde genau unter die Lupe genommen und es wurde über die richtige Wachsmischung, die richtigen Skis und über die Schneebeschaffenheit gefachsimpelt. Am Donnerstag 10.03.2011, 10:00 Uhr, galt es dann Ernst. Der Riesenslalom stand auf dem Programm. Unser Team um, Roland Reiser, Fabio Zahner, Marcel Borter, Martin Rosser, Richard Denier, Martin Huser und Christian Schällibaum ging top motiviert an den Start der selektiven FIS Riesenslalom Strecke auf dem Hoch-Ybrig.Martin Rosser platzierte sich auf dem ausgezeichneten 2. Platz in der Kategorie Herren 3. Martin Huser fuhr auf den 3. Platz in der Kategorie Herren 2. Somit war das Eis gebrochen und beide schafften sich eine äusserst komfortable Ausgangslage für die Kombination.

Unsere Platzierungen im Riesenslalom:
Richard Denier Platz 10, Kategorie Herren 4
Martin Rosser Platz 2, Kategorie Herren 3
Marcel Borter Platz 6, Kategorie Herren 3
Martin Huser Platz 3, Kategorie Herren 2
Christian Schällibaum Platz 7, Kategorie Herren 2
Roland Reiser Platz 8, Kategorie Herren 1
Fabio Zahner Platz 14, Kategorie Herren 1

Alle am Start anwesenden Wettkämpfer unseres Clubs beendeten den Riesenslalom mit Erfolg und ohne Zwischenfälle. Herzliche Gratulation.Am Nachmittag des 10.03.2011 stand der Langlauf über 4 Runden à 2.5 Kilometer auf dem Programm. Erfreulicherweise stiessen für den Langlauf auch noch zwei Frauen, Denise Morf und Simone Ernst zum Team. Sie hatten 2 Runden über à 2.5 Kilometer zu absolvieren. Aufgrund des warmen Wetters mussten wir der Skipräparation spezielle Achtung schenken. Nach dem Einlaufen und diversen Skitests fanden alle den idealen Rennski und los ging’s an den Start. Die Langlaufstrecke war dieses Jahr äusserst selektiv, da der Schnee sehr nass war und die Langlaustrecke durch die Sonne aufgeweicht wurde. Wir liessen uns aber dadurch nicht aus dem Konzept bringen und motivierten uns gegenseitig vor dem Start.

Denise Morf gewinnt mit klarem Vorsprung den Langlauf vor Simone Ernst. Somit kann sich Denise Morf Schweizer Berufsmeisterin im Langlauf 2011 nennen. Höchst erfreulich der 2. Platz von Simone Ernst. Somit konnte unser Skiclub einen Doppelsieg bei den Damen feiern. Bei den Herren, Kategorie 3, konnte sich Martin Rosser berechtigte Hoffnungen auf eine Langlauf Medaille machen. Er war sich aber der sehr starken Konkurrenz aus dem Bündnerland bewusst. Martin startete wie ein Schnellzug, teilte sich das Rennen sehr klug ein und platzierte ich am Schluss auf den hervorragenden 2 Platz. Herzliche Gratulation Denise Morf, Simone Ernst und Martin Rosser für super Langlauf Leistungen.

Alle Platzierungen im Langlauf
Denise Morf Platz 1, Kategorie Damen
Simone Ernst Platz 2, Kategorie Damen
Richard Denier Platz 6, Kategorie Herren 4
Martin Rosser Platz 2, Kategorie Herren 3
Marcel Borter Platz 14, Kategorie Herren 3
Martin Huser Platz 8, Kategorie Herren 2
Roland Reiser Platz 7, Kategorie Herren 1

Pech hatte Christian Schällibaum. Nach einem Materialdefekt am Langlaufschuh musste er das Rennen aufgeben.

Nach dem Langlauf ging das grosse Rechnen los. Anhand der Zeiten im Riesenslalom und Langlauf gab es Punkte. Die Punkte aus dem Riesenslalom und Langlauf zusammengezählt ergab die Rangliste in der Kombination. Martin Rosser konnte sich auch in der Kombination gegenüber der starken Konkurrenz aus Graubünden durchsetzen und gewann mit grossen Vorsprung die Goldmedaille in der Kombination. Martin Huser musste sich nur von Roger Fischlin, geschlagen geben und gewann die Silbermedaille in der Kombination. Mit dem undankbaren 4. Platz in der Kombination mussten sich Marcel Borter und Roland Reiser begnügen. Beide verpassten die Bronzemedaille nur um Haaresbreite. Somit ging ein sehr erfolgreicher erster Wettkampftag für unsere Athleten. Die Ausbeute am ersten Wettkampftag durfte sich mit 7 Medaillen sehen lassen.

Alle Platzierungen in der Kombination
Richard Denier Platz 6, Kategorie Herren 4
Martin Rosser Platz 1, Kategorie Herren 3
Marcel Borter Platz 4, Kategorie Herren 3
Martin Huser Platz 2, Kategorie Herren 2
Roland Reiser Platz 4, Kategorie Herren 1

Am Freitag, 11.03.2011, exakt 10:00 Uhr, wurde zum Patrouillenlauf gestartet. Für den Patrouillenlauf stiessen Martin Köhli, Stefan Keller und Walter Reichmuth zum Team. Wiederum galt es für die Herren 4 Runden à 2.5 Kilometer und für die Frauen 2 Runden à 2.5 Kilometer zurückzulegen. Wir gingen mit 3 Männerpatrouillen und einer Damenpatrouille an den Start. Und wiederum kämpften alle mit Herzblut und vollem Einsatz. Die Langlaufstrecke war gegenüber dem Vortag um vieles schneller, da das Rennen auf noch gefrorenem Schnee stattfand. Die Damenpatrouille mit Simone Ernst und Denise Morf lief einem ungefährdeten Sieg entgegen und gewann die Goldmedaille bei den Damen. Die Patrouille mit der Besatzung Martin Rosser, Roland Reiser und Martin Huser lief unter den Tempodiktat von Martin Rosser ein beherztes Rennen und konnte am Schluss die Silbermedaille in der Kategorie Herren 2 in Empfang nehmen, dies nur ganz knapp hinter der Patrouille der Kantonspolizei Zürich. Die Patrouille mit Christian Schällibaum, Marcel Schuler und Stefan Keller erlief den 5. Schlussrang. Die dritte Herrenpatrouille mit Richard Denier, Walter Reichmuth und Martin Köhli konnte den sehr guten 5. Rang in der Kategorie Herren 4 erlaufen. Abschliessend kann gesagt werden, dass die 30. Skimeisterschaften für unseren Club ein voller Erfolg war. Kehrten unsere Athleten mit nicht weniger als 9 Medaillen aus der Region Hoch-Ybrig nach Hause. Ein grosser Dank gilt sicher Richard Denier, welcher als Teamverantwortlicher und Wettkämpfer amtete und Martin Rosser, der im Vorfeld der Schweizermeisterschaften die Trainingszusammenzüge organisierte. Wir alle freuen uns schon auf die nächsten Skimeisterschaften im Jahr 2012 im Berner Oberland.

Bericht Martin Huser



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1. Vergleichswettkampf der zwei grössten Korps

Am 3. März konnten wir bei strahlendem Winterwetter das erste gemeinsame Clubrennen der beiden Skiclubs durchführen. Die meisten Teilnehmer waren mitten in der Vorbereitung auf die Skimeisterschaften, die dann am 9./10. März folgten.
Die beiden technischen Leiter steckten bereits am 2. März in der Ibergeregg den Riesenslalom aus. Pünktlich um 1015 Uhr wurde am Renntag zum ersten- und anschliessend zum zweiten Lauf gestartet. Alle 25 Teilnehmer erreichten das Ziel unfallfrei.
Die Tagesschnellsten im Riesenslalom waren: 1. Diaz Santiago, 2. Huser Martin, 3. Hobi Fabian (Gast) 1. Dame, Dönni Beatrix
Das Mittagessen nahmen wir gemeinsam in der Sonnenhütte ein.
Am Nachmittag stand der Langlauf im Massenstart-Modus auf dem Programm. Bevor aber gestartet werden konnte, musste für die 29 Läufer der Start-/Zielbereich eingerichtet werden. Einige Strassenübergänge in Studen mussten von uns noch mit Schnee zugeschaufelt werden. An dieser Stelle möchte ich mich beim Zeitmessteam und bei denjenigen bedanken, die kurzfristig eine Schneeschaufel in die Hände nahmen.
Die Damen hatten auf der original SM Strecke in Studen zwei- und die Herren vier Runden à 2.5km zu absolvieren. Die Loipe war hart und dadurch sehr schnell.
Da im Massenstart gestartet wurde, gab es vor allem in der ersten Runde einige Positionskämpfe, die in einem Fall mit einem Stockbruch ausging. Die wenigen Stürze in der Abfahrt gingen alle glimpflich aus.
Die Tagesschnellsten im Langlauf waren: 1. Nussbaumer Stefan, 2. Rosser Martin, 3. Grichting Waldemar, 1. Dame: Morf Denise
Die besten Kombinierer waren: 1. Rosser Martin, 2. Nussbaumer Stefan, 3. Huser Martin, Damen: 1. Honegger Andrea
Im Anschluss an den Langlauf wurde der tolle Tag im Sportstübli Studen mit dem Rangverlesen und der Verlosung der Stöckli Sachpreise abgeschlossen.
Fazit beider Technischer Leiter: Aufgrund des tollen Wettkampftages mit schönen Startfeldern werden wir in Zukunft das Clubrennen gemeinsam durchführen. Herzlichen Dank an beide Korps, die einen finanziellen Beitrag sprachen.
Bericht Techn. Leiter

Rangliste Clubrennen [12 KB]
Rangliste LL und Kombi [26 KB]



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Servicekurs bei Stöckli Ski in Kloten 22.2.11

Der Skiclub lud am 22. Februar 2011 zum Skiservice-Kurs bei 'Stöckli-Ski' in Kloten ein. Ganz nach dem Motto 'Jeder Ski benötigt Pflege!' ging es um das Wachsen, Kantenschleifen und Reparieren. Was für die meisten der Teilnehmer bis anhin bedeute, die Skis dem Fachmann in den Service zu geben, konnte an diesem Abend selber erlernt werden. Dazu kam der Ansporn, dass einige Teilnehmer kurz vor der Schweizermeisterschaft im Skifahren und Langlauf (10. und 11. März 2011) standen. Ein idealer Moment, um für das Rennen der Rennen (auf jeden Fall für den Stapo- und Kapo- Olympiagedanken - Schweizermeisterschaftsteilnehmer) bestens vorbereitet zu sein. In zwei Gruppen aufgeteilt wurde einerseits fachkundig über das Ski-Heisswachsen und andererseits über die Kantenpflege resp. das Kantenschleifen informiert und instruiert. Dabei zeigte sich schnell, dass die Grundkenntnisse über die Materialpflege wichtig sind, aber ohne gutes Werkzeug wie z.B. ein Diamantschleifer, eine Carrosseriefeile mit den entsprechenden Winkeln und vor allem auch stabile Ski-Servicezangen (um die Ski's einzuspannen) unabdingbar sind. Mit gespannten Blicken konnten wir von den zwei Stöckli-Servicemännern 1:1 das Handwerk erlernen. Auf unsere vielseitigen Fragen konnten sie professionell und ausführlich antworten. Der Servicekurs war informativ, fachkundig und für alle Teilnehmer eine interessante Weiterbildungsmöglichkeit auf unserem Winter-Rennsportgerät.
Bericht Adi Imboden



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Helfereinsatz Lauberhorn-Rennen 14. bis 16. Jan 11

Bericht Herbert Kurmann
Bereits zum fünften Mal trafen wir uns zur tatkräftigen Unterstützung an den Weltcup-Rennen in Wengen. Insgesamt sechs Personen aus unseren Reihen waren im Hotel Bernerhof in Wengen, besser gesagt im Nebengebäude, einquartiert. Bereits am Donnerstag konnten wir die Unterkunft beziehen und liessen uns von der Einfachheit der Unterkunft und den engen Platzverhältnissen nicht entmutigen und auch die sanitarischen Anlagen sind nichts für schwache Gemüter. Aber nun alles von Anfang an: Zur ersten Instruktion trafen wir uns am Freitag um 08.30 Uhr auf der kleinen Scheidegg. Bei der Kombi-Abfahrt wurden wir zum Abrutschen beim Ziel-S eingeteilt, einige konnten am Nachmittag beim Abrutschen für den Kombi-Slalom die Kanten testen. Dank unserer hervorragenden Leistung konnte Carlo Janka den zweiten Rang erkämpfen und eine Spitzenleistung für die Spezial-Abfahrt am Samstag vorlegen. Gemeinsam genossen alle Bergtännler ein gemütliches Nachtessen im Hotel Falken, kein Vergleich zu den Schuhsolen vom Vorjahr, besten Dank Walti für die Organisation.Am Samstag planten wir pünktlich zur Besammlung um 08.30 Uhr auf der kleinen Scheidegg zu erscheinen. Bereits am Morgen machte sich jedoch der enorme Zuschaueraufmarsch bemerkbar, die Züge waren bereits überfüllt und wir mussten auf Entlastungszüge warten. Mit einer halben Stunde Verspätung sind wir dann auch noch auf der kleinen Scheidegg eingetroffen. Wieder wurden wir für die Passage des Ziel-S eingeteilt und erlebten aus nächster Nähe mit, wie Didier Cuche nach über zwei Minuten Fahrt noch über so viel Kraftreserven verfügte, dass er im Ziel-S beinahe eine halbe Sekunde aufholen konnte und nur knapp geschlagen wurde. Cuche Zweiter, Janka Dritter, eine gute Voraussetzung für ein fantastisches Fest.
Erst jetzt machten sich die grossen Vorzüge der Unterkunft in Wengen so richtig bemerkbar. Nach kurzer Zeit schon frisch geduscht an die grosse Party und keinen Gedanken daran verschwenden wann jetzt wohl der nächste Zug nach Lauterbrunnen losfährt. Eine wirklich komfortable Situation.Mit etwas schwerem Kopf sind wir am Sonntag zur Besammlung für den Slalom erschienen und erlebten ein fantastisches Rennen. Die Piste hat trotz den hohen Temperaturen gehalten und frieren musste auch niemand. Nach der Siegerehrung, für einmal ohne Schweizer Beteiligung, staunten wir wie schnell sich die Menschenmassen aus Wengen verziehen können. Bereits um 18.00 Uhr konnten wir ohne Probleme in jedem Restaurant Platz zum Essen finden. Nach einer letzten Nacht im Hasenstall konnten wir am Montag das fantastische Wetter beim Skifahren und Mittagessen auf dem Männlichen geniessen. In bester Erinnerung bleiben wird das viel zu warme Wetter, einmal mehr die Cervelas im Luchpacket und der Zuschauerrekord von insgesamt 62‘000 Zuschauern.
Herbert Kurmann

Bericht Ralph Karger
Sicherheitsdienst Zielgelände
Am diesjährigen Lauberhornrennen übernahmen wir vom Skiclub eine neue Aufgabe: Wir waren als Gruppe von ca. 15 Personen unter der Leitung von Walter Aschwanden für die Sicherheit und Zutrittskontrolle im Zielgelände verantwortlich. Dies beinhaltete die Kontrolle zwischen dem öffentlichen Teil der Zuschauer und dem Teil der Fernsehsender, Presseleute sowie Fahrer. Unsere Aufgabe bestand darin, zu gewährleisten, dass sich nur Personen, welche über eine entsprechende Berechtigung verfügten, im inneren Teil des Zielgeländes aufhalten.
An uns musste jeder vorbei: seien dies sämtliche Presseleute und deren Co-Moderatoren wie zum Beispiel Marco Büchel oder Markus Wasmeier. Oder dann die Prominenten, die sich zu den Skiteams begaben, wie zum Beispiel: Adolf Ogi, Karl Schranz oder auch Bruno Kernen, welcher auch aus Vorfahrer amtete. Ausserdem kamen natürlich alle, wirklich alle Fahrer, bei uns vorbei. Leider war aufgrund unserer Aufgabe nur wenig Zeit, Fotos zu schiessen oder Autogramme zu erhaschen. So mussten wir leider mit ein paar wenigen Fotos den Heimweg antreten.
Als spezielles Highlight muss natürlich erwähnt werden, dass die drei Erstplatzierten jeweils durch einen oder zwei Funktionäre unserer Crew nach der Siegerehrung zum bereitstehenden Helikopter eskortiert werden durften. So hatte Oliver Minder die Ehre, am Freitag, 14.01.2011, Carlo Janka als Zweitplatzierten begleiten zu dürfen. Der Sieger, Ivica Kostelic, wurde durch Beat Hugentobler zum Helikopter gebracht.
Abschliessend kann gesagt werden, dass die neue Aufgabe reizvoll, aber auch intensiv war. Als Negativpunkt muss jedoch noch angeführt werden, dass die Mehrzahl der zu besetzenden Posten leider den ganzen Tag im Schatten lagen…
Der Skiclub leistete jedem Mitglied einen kleinen finanziellen Zustupf – herzlichen Dank!
Für das Sicherheitsteam im Zielgelände
Ralph Karger



Besuch im Sportpanorama 9. Jan. 2011

Pünktlich um 1715 Uhr trafen sich 29 Personen aus unseren Reihen vor dem Zuschauereingang des Schweizer Fernsehens. Nach kurzen Informationen meinerseits konnten wir bereits im Loungebereich das erste Getränk fassen und erste Gespräche führen. Urs Siegrist orientierte uns danach über die Sendung. Als Studiogast war Silvan Zurbriggen direkt von Adelboden eingeflogen worden. Herr Siegrist erzählte interessante Dinge über die Vorbereitung und Organisation der Sportsendung. Kurz nach 1800 Uhr betraten wir das Studio 6 und verteilten uns auf den Schalensitzen. Pünktlich auf die Sekunde fing die Sendung an. Jann Billeter führte als Moderator durch die Sendung. Höhepunkte aus Schweizer Sicht waren an diesem Wochenende der Weltcupsieg von Lara Gut, der Sieg von Dario Cologna an der Tour de Ski und der Turniererfolg von Stan Wawrinka in Indien.
Als der Studiogast Silvan Zurbriggen an der Reihe war, mussten wir mit bereitgelegten Handschuhen seines Sponsors Raiffeisen und Swiss Ski applaudieren. Die Handschuhe konnten wir mit nach Hause nehmen.
Nach der Sendung wurden wir mit mini Pizzas, Käseküchlein, Sandwiches und Kuchen verköstigt. Zu Trinken gabs Bier und Süssgetränke. Jann Billeter erwies sich als sehr publikumsnaher Moderator. Er stand unseren Leuten lange „Red und Antwort“. Carmen durfte sich sogar mit ihm fotografieren lassen, was ihren Pulsschlag weiter in die Höhe trieb. ;-)
Auch Silvan Zurbriggen verweilte lange Zeit unter dem Publikum. Sehr gern liess er sich mit unseren Girls und Gregor fotografieren.
Ich werde auch im nächsten Jahr bemüht sein einen Termin im Sportpanorama zu reservieren.
Bericht Techn. Leiter



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Carving-/Telemark-Skikurs vom 7. Jan. 2011

Am frühen Morgen regnete es im Unterland noch Bindfäden. Bei mir kamen leichte Zweifel auf, ob das Wetter Richtung Walensee tatsächlich besser würde. Schon Höhe Glarnerland waren keine Tropen mehr auf der Windschutzscheibe erkennbar. Eigentlich wollten Jürgen und ich bis Unterterzen fahren und dort in die Gondel Richtung Flumserberg einsteigen, doch wir verpassten prompt die richtige Ausfahrt. Im Restaurant der Talstation Tannenboden erschienen 12 Kursteilnehmer, drei Skilehrer und meine Wenigkeit. Als kleiner Zustupf gewährte der Skiclub jedem Mitglied Fr. 10.00 an den Skitag. Da die Wetterprognose Anfang Woche für den Freitag kein Toptag versprach, sagten sechs Personen noch ab. Johann Ammann musste leider krankheitshalber absagen.
Auf dem Maschgenkamm wurden die Gruppen gebildet. Wegen der diversen Absagen konnte Willy mit Roland die Telemarktechnik erlernen. Marcel Züger und Martin Huser, beides Schneesportlehrer mit Zertifikat, leiteten den Kurs in gewohnt professioneller Manier. Leider verletzte sich Jürgen durch einen klassischen Innenskifehler an der Schulter. Unter starken Schmerzen wurde er nach Flums chauffiert, wo die Schulter wieder eingerenkt wurde. Auf diesem Weg gute Genesung!
Das Mittagessen nahmen wir bei unserem Homepagesponsor, der Familie Bless im Restaurant Prodkamm ein. Wären wir am Nachmittag nicht wieder auf die Piste marschiert, Stefan hätte wohl bis in den Abend hinein gegessen! Wie ich mir sagen liess, wurde auch am Nachmittag eifrig am Hüftknick etc. gefeilt. Zum Ausklang traf man sich auf dem Tannenboden zum letzten Trunk.
Aus meiner Sicht war der 5. Carving-Kurs ein voller Erfolg. Ein herzliches Dankeschön möchte ich den drei Leitern, Roland Knecht (Telemark), Martin Huser und Marcel Züger (Carving) aussprechen!
Bericht Techn. Leiter



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Goms

Die Anreise am Dienstag, 7.12. erfolgte ohne Probleme. Um die Mittagszeit trafen wir uns im Hotel Walser. Wir, das waren Xaver Marty, Fritz Stolz, Oscar Gross, Marianne Meile und meine Wenigkeit. Otto Meile konnte nicht mit tun, er musste sich einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Schon bald waren die Zimmer bezugsbereit. Bei guter Witterung machten wir uns sofort auf die Loipe in Richtung Oberwald mit dem Gedanken in unserem Kuchenrestaurant einen Halt einzuschalten. Trotz der dünnen Scheedecke fanden wir gute Verhältnisse vor. Der Dienstag war für den Start in die Langlaufsaison Ideal. Die zugewiesenen Zimmer entsprachen unseren Bedürfnissen. Das Nachtessen war einfach und stillte unseren Hunger. Ein grosser Wachsraum mit 2 Tischen stand zur Verfügung und man konnte von der Haustüre aus praktisch auf die Loipe gelangen.
Am Mittwoch waren die Temperaturen im Plusbereich. Die dünnen Schneedecke geriet ins Wanken, erlaubte aber dank der guten Pflege ein einwandfreies Training. In der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag brach dann ein richtiger Sturm los. Zuerst mit Regen und gegen den Morgen mit Schnee. Zum Glück meinten die Einheimischen. Am Donnerstagmorgen machten wir uns wieder auf die Socken, talwärts mit Rückenwind. Nicht allzuweit. Der Rückweg mit Gegenwind erforderte all unsere Kräfte, Natur eben. Den Nachmittag verbrachten wir bei Koni Hallenbarten bei Kuchen und Loipentee.Freitag am Abreisetag herrschten wieder gute Verhältnisse. Wir konnten ein Zimmer zum Umkleiden und Duschen behalten. So hatten wir genügend Zeit nochmals die Bretter anzuschnallen und einige Kilometer abzuspulen. Wir waren gut aufgehoben und provisorisch wurde der Aufenthalt für den Dezember 2011 schon gebucht. Fotos sind leider keine vorhanden. Bericht Wädi Bloch