Bericht vom Hausputz am Samstag, 03.07.2021

Sigi und Ueli Vetter begaben sich bereits 2 Tage vorher zur Bergtanne und konnten einige wichtige Vorarbeiten durchführen. Der Rasen wurde durch Ueli vollständig gemäht sowie kleinere Arbeiten inkl. Trimmern vorgenommen. In der Küche hat Sigi bereits die Backöfen eingesprayt und geputzt sowie sämtliche Filter der Dampfabzüge gereinigt. Ueli half beim stark verschmutzten älteren Backofen mit, weil er kaum mehr sauber zu kriegen war.

Kurz nach 0715 Uhr trafen dann am Putztag auch der Hausverwalter mit Therese ein und bereiteten zusammen mit Sigi und Ueli das Frühstück vor.

Das Wetter war hervorragend und kam uns sehr entgegen.

Pünktlich um 0800 Uhr trafen sich fast alle zum gemeinsamen Frühstück in der Bergtanne. Nach dem Morgenessen wurden die verschiedenen Arbeiten aufgeteilt. Erfreulicherweise hat sich bei mir eine neue Putzkraft gemeldet, nämlich Jens Krüger. Ebenfalls neu mit dabei war unser neues Clubmitglied und Baumspezialistin sowie Mitarbeiterin von Grün Stadt Zürich, Nadja Bonadurer, welche die anspruchsvolle Aufgabe auf sich nahm, das grosse Baumhaus auf der Tanne beim Anbau abzureissen. Das war eine schwere und nicht ganz ungefährliche Arbeit, die Nadja aber mit Bravour erledigte. Sie war professionell während der ganzen Arbeit gesichert und musste sogar unser grösstes Brecheisen benutzen, um das Ganze abbauen zu können. Zum Schluss entfernte sie noch 3 Äste der Tanne, die den ärgsten Dreck auf dem Vorbaudach verursachten. Alles verlief glücklicherweise ohne jeden unliebsamen Vorfall. Claudio Hofer nahm zusammen mit seinen bewährten Helfern Philipp Klein sowie ihren 3 Kindern das obere Stockwerk in Angriff. Sämtliche Räume wurden sauber geputzt, alle Betten neu mit frischer Wäsche bezogen, die Wolldecken ausgeschüttelt und die Matratzen zum Saugen auf die Terrasse gebracht, wo Cristina Sobhy wie immer mit ihrem mitgebrachten Milbenstaubsauger die Matratzen bis tief ins Innere reinigte. Die Küche wurde vom bewährten Putzteam Sigi Vetter, Melanie Hofer und Therese Oswald auf Hochglanz gebracht. Alles Geschirr wurde ausgeräumt und die Kästen innen und aussen heraus geputzt. Das war ein gehöriges Stück Arbeit. Debi Klein nahm sich sämtlicher Fenster und Fensterrahmen an und putzte sie mit einer Hochgeschwindigkeit und Sauberkeit, die jedes Putzinstitut vor Neid erblassen lassen würde.
Da der bewährte Helfer Wolfgang Geldon, wegen einer schweren Krankheit ausfiel (wir wünschen ihm gute Besserung), schnitten Martin Rosser und Michel Weber mit je einem Trimmer das hohe Gras rings um das Haus, den hinteren Hang Richtung Bach, den Weg hinunter Richtung Hallenbad sowie die Garagenvorplätze und putzten die Boxen heraus. Wer das schon mal gemacht hat, weiss, wie streng diese Arbeit ist. Anschliessend entfernten sie alle Nägel, die sich in den Hölzern der abgerissenen Baumhütte befanden und verkleinerten die Bretter zu kleinem Cheminèeholz. Ueli Vetter und Jens Krüger nahmen sich dem ganzen Untergeschoss an und putzten alles inkl. der schweren Teppiche im Skiraum. Anschliessend wurden durch sie verschiedene Kleinarbeiten durchgeführt inkl. Montage der Aussendusche. Der Hauswart beschäftigte sich mit der Strasse vom Hotel Mittenwald bis zu unserem Skihaus und reinigte sämtliche Querrinnen. Die Strasse wurde vorgängig durch Albert Spörri und seinen Helfern in einen hervorragenden Zustand gebracht. Auch die Zaunreparatur wurde von ihnen erledigt. Es mussten vorgängig durch einen bezahlten Dachdecker ca. 50 Ziegel ersetzt werden und die Dachrinnen wurden durch ihn ebenfalls herausgeputzt.

Um ca. 12.30 Uhr nahmen wir das schmackhafte Mittagessen ein. Teigwaren mit feiner Pfefferrahmsauce, dazu Rindshuftsteack und Salat. Nachher ein Dessert mit Kaffee. Offenbar hat es allen gut geschmeckt.

Anschliessend machten wir uns wieder an die Arbeit.

Die Küche wurde durch das zuständige Team fertig geputzt. Der Rest nahm sich dem ganzen Parterre (Waschräume, Dusche, Vorraum, Aufenthaltsräume und der Terrasse) an. Jens putzte inzwischen die Abwasserrinnen des Vorraums heraus.

Ca. um 15.45 Uhr hatten wir alle Arbeiten erledigt. Ich danke allen Helfern herzlich für Ihren grossen Einsatz.

Die Bergtanne dankt es uns und natürlich auch die nächsten Gäste, die dort oben weilen werden.